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ORMAN

Impulse statt Notation.

In den vergangenen Jahren ist die Grenze zwischen Konzert und Musiktheater in der Neuen Musik fliessender geworden. Burak & Musica Sequenza haben dieser Entwicklung kontinuierlich ihre Aufmerksamkeit gewidmet. Mit ihrem neuen Konzertprogramm „ORMAN“ bauen die EnsembleSolisten eine Brücke zwischen traditioneller und avantgardistischer Klangkultur. Bei den „ORMAN“ Konzerten treffen historische Instrumente und Rituale auf experimentelle Klangforschung der Gegenwart. Neben zahlreichen von Elektro-Akustischen Auftritten und Aufnahmen bewegt das Ensemble via „ORMAN“ aus der Berliner Improvisationsszene mit den barocken Instrumenten durch der ganzen Welt. Ihre virtuose Energie erklingt durch „ORMAN“,  wo keine Notationsformen folgen. Dabei entwickelt sich eine Ununterscheidbarkeit von Ausgangspunkt, Struktur und Ausdruck. „ORMAN ist gleichzeitig komplex und einfach..“ sagt Burak; „bei den Sessions werden sogar unser Alltag illustriert, aber einen spontanen Klangstrom kann das Publikum tief in die Amazonas bringen.“

Die wirkungsvolle dramaturgische Anlage ist in „ORMAN“ ein äußerlicher Effekt, wo die Intensität die gesamte Klang-Konstruktion betont. Im Ensemble sind riesenhafte Gitarren, zum gigantischen Akkordinstrument mit vielfältig auffächerten Klangfacetten, und entfaltet anschliessend einen mächtigen Streichergesang mit Bläsereinwürfen und Schlagzeug-Akzenten, die das Geschehen jeweils in unterschiedliches Licht tauchen. Zur Musik tritt gleichberechtigt eine visuelle Ebene – und hier wird das Ensemble Musica Sequenza mit seinen Musikern vom Interpreten zum künstlerischen Objekt.

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Transmute Zero Gravity Ican Berlin Sessions Musica Sequenza Burak Ozdemir 1

ORMAN : Impulse versus notation.

In recent years, the line between concert and musical theater in contemporary music has become more fluent. Burak Oezdemir & Musica Sequenza have put this development continuously in their attention. With their new concert program „ORMAN“ the Ensemble Soloists build a bridge between traditional baroque sound and avant-garde jazz. In „ORMAN“ the historical instruments of the 18th century are invited to the contemporary jazz scene.

In addition to numerous electro-acoustic performances and recordings, Burak moves with his project „ORMAN“ from Berlin’s avant-garde improvisation scene to the global jazz market. The virtuoso energy resonates through „ORMAN“, where no forms of notation are restricted. The music of „ORMAN“ is a unique development on expression of the baroque sounds. „ORMAN is both complex and simple at the same time .. “ explains Burak Oezdemir ; „At the sessions sometimes even our everyday routine is being illustrated, but a spontaneous electric-flow of sound can bring the audience to the deep of the Amazonas.“ 

The effective dramaturgical system in „ORMAN“ is an impressionist effect, where the intensity emphasizes the overall sound of the performance. In the ensemble there is baroque strings, that turn into chord-instruments with diverse sound-facets. The musical lines deploy a powerful impact on the instruments, where strings interact with Burak Oezdemir’s extraordinary bassoon playing and percussive accents appear every single time in a brand new color. The music receives a visual level – here the ensemble performers stop being an interpreter and become artistic objects.